imm Cologne 2015 – Interview mit JUMA zu Trends bei Küchenarbeitsplatten

JUMA präsentiert auf der imm Cologne 2015 seine Produktinnovationen für das neue Jahr. Welche Trends werden gesetzt, welche Signale gibt JUMA an den Fachhandel, was erwartet die Messebesucher auf der imm Cologne 2015 im Messebereich LivingKitchen? JUMA-Geschäftsführer Michael Holzäpfel und Klaus Ablaßmeier, Leiter SGE Küche/Bad/Ladenbau geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Mit welchem Standkonzept wird JUMA seine Produkte auf der LivingKitchen 2015 inszenieren?

M.H.: Wir stellen auf unserem Messestand natürlich die Küchenarbeitsplatte als eines der wichtigsten Küchenhighlights in den Mittelpunkt. Der Vielfalt unserer Produkte begegnen wir dabei mit einem puristischen Konzept – ein deutliches Statement für die herausragende Eleganz dieses Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstandes.

Wie genau dürfen wir uns das vorstellen?

K.A.: Das Zentrum bildet ein Natursteinblock als Sinnbild für unsere Traditionslinie JUMAnature. Darauf platzieren wir eine Massivkeramikplatte der neuen Linie JUMAceram. Darüber ist wiederum ein Natursteinblock mit integrierter Abzugshaube angebracht. Seitlich davon schwebt eine ebenso massive Platte der um viele Variationen erweiterten JUMAquarz-Linie. Messebesucher erwartet zudem eine Live-Demo zur Strapazierfähigkeit unserer Küchenarbeitsplatten.

Welche Neuheiten werden die Präsentation auf der LivingKitchen 2015 bestimmen?

M.H.: Innovationen sind unsere neu entwickelte Massivkeramiklinie JUMAceram und die zahlreichen Neuheiten von JUMAquarz. Unserer Gesamtkollektion umfasst nun über 1.000 Variationen bei Material, Farbe und Veredelung. Kunden bieten wir individuelles, zeitloses Design sowie extreme Pflegefreundlichkeit und Langlebigkeit durch perfekt veredelte Oberflächen. 

Was sind die besonderen Materialeigenschaften?

K.A.: JUMA verwendet für JUMAceram hochbelastbare Massivkeramik, die mit einem  neuentwickelten Verfahren produziert wird: Die Herstellung erfolgt mit 25.000 to Druck und 1.200 Grad Brenntemperatur. Die Küchenarbeitsplatten der JUMAquarz-Linie sind aus Quarzkomposit, das zu 93% aus Quarz besteht. Durch die Beimischung von Harz- und Farbpigmenten, Spiegel- oder Glasstückchen ist JUMAquarz nahezu frei individualisierbar. Für JUMAnature verwenden wir emotionalisierenden Naturstein aus dem firmeneigenen JURA-Steinbruch. Nach unserer Veredelung sind die Materialien fit für den intensiven und langen Küchengebrauch, heißt hitzebeständig, unempfindlich und resistent gegen Verfärbung. Zur optimalen Pflege erhalten Kunden unsere bewährten Pflegehinweise.   

Mit welchen Prognosen und Perspektiven begibt sich JUMA in das kommende Jahr?

M.H.: Überaus positiv. Die JUMA-Philosophie 'Natur nach Maß' ist dem Handel vertraut und wird vom Endkunden sehr geschätzt. JUMA ist Geschäftspartner von mehreren hundert Küchenstudios, für die JUMA hochwertige Küchenarbeitsplatten auf industriellem Niveau deutschlandweit liefert, so dass JUMA-Kunden mit unseren Produkten erfolgreich Umsätze generieren können. Exakt diesen Weg werden wir weiter verfolgen. Die Produkte 2015 sprechen hier eine deutliche Sprache. Design- und qualitätsorientierte Lösungen mit Unikats-Faktor.

JUMA ist extrem aktiv beim Thema der verkaufsbegleitenden Maßnahmen. Was bieten diese?

M.H.: Wir unterstützen unser Netzwerk aus Küchenstudios mit kaufmännischer, logistischer und marketingtechnischer Hilfestellung. Ein Rundum-Service auf höchsten Niveau. Der Außendienst ist bundesweit aktiv, die Logistik eingespielt. Dazu kommt ein Paket aus Verkaufs- und Absatzkonzepten, Monteur- und Verkäuferschulungen bis hin zum EDV-gestützten Datenaustausch. Künftig ist sogar die Online-Konfiguration der JUMA-Küchenarbeitsplatten möglich.

Welche grundsätzlichen Trends sind bei Küchenarbeitsplatten zu erwarten?

M.H.: Stichworte wie nachhaltige Produktion, hochwertige Verarbeitung und Wertbeständigkeit sind in aller Munde. Kunden wollen Dauerhaftes, Emotionales, Exklusives. Immer mehr Verbraucher verabschieden sich von der kurzlebigen und umweltbelastenden Wegwerf-Gesellschaft. Nachhaltigkeit ist inzwischen eine Lebenseinstellung. Für Wohnkomponenten wird dies ebenso immer bedeutender.

Wie wird sich der Komfort innerhalb der Küche entwickeln?

K.A.: Komfort und Ausstattung der Küche sind eng mit Fortschritt verbunden. So lässt sich z.B. inzwischen die Raumelektrik multimedial automatisieren. Das mag eine Frage des Komforts sein. Dennoch steht die Küche für Genuss und Wohlgefühl. Diesem Wunsch folgt das Design, indem es Technik immer stärker integriert und dadurch zu einem ‚natürlichen‘ Bestandteil macht. 

Bleibt die Küche in Zukunft weiterhin für viele der zentrale Wohnraum?

M.H.: Die Küche steht wie kein anderer Raum für Genuss, Miteinander, Gemeinsamkeit und Kommunikation. Interessant ist: Neu ist das nicht; an diesem Status kann auch der Fortschritt nicht rütteln. Das heutige Design hat dieses Bedürfnis nach Wohlfühlen neu entdeckt und bestätigt diesen in unserer schnelllebigen Zeit quasi ‚nostalgischen‘ Aspekt durch die Verwendung nachhaltiger Materialien und deren hochwertigen Verarbeitung.

JUMA auf der imm Cologne 2015: Messebereich LivingKitchen in der Halle 5.2. am Stand 041

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